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BEAUTY TIPPS: Praktische Pflege-Tipps für die gestresste Winterhaut

Donnerstag, 2. Februar 2017 in Allgemein, Beauty Experten, Beauty News, Business Tipp.



Praktische Pflege-Tipps für die gestresste (Büro-)Winterhaut.

Eisige Kälte draußen, überheizte Räume drinnen. Gerade im Winter wird die Haut vielen zusätzlichen Belastungen ausgesetzt. Dabei macht besonders die trockene Büroluft der Haut zu schaffen, vor allem wenn nicht regelmäßig gelüftet wird. So ist es durchaus üblich, dass die Haut im Winter sehr stark spannt, juckt und schuppt. Genau deshalb ist eine entsprechende Hautpflege in der kalten Jahreszeit so wichtig. Doch wie pflege ich die Haut eigentlich effizient und nachhaltig und welche Produkte eignen sich für welche Körperpartie besonders gut? Im Folgenden finden Sie viele nützliche Pflegehinweise für Ihre Haut:

Das Gesicht

Niedrige Temperaturen bewirken, dass die Talgdrüsen ihre Produktion zurückfahren oder bei eisigen Graden sogar ganz einstellen. Durch die fehlenden Lipide wird der Teint dann im Winter erst recht richtig trocken. Achten Sie deshalb bei der Reinigung des Gesichtes darauf, dieses nur äußerst sanft mit einer milden Reinigungslotion oder einer Reinigungsmilch zu reinigen. Im Anschluss daran sollten Sie Ihre Gesichtshaut gut eincremen. Bei sehr trockener Haut kann es durchaus sinnvoll sein, diese mit essenziellen Fettsäuren wie z. B. Omega-3- und -6-Fettsäuren zu versorgen. Diese Bestandteile von Fetten können teilweise nicht mehr vom Körper selbst hergestellt werden. Aber auch Vitamin B3 ist in vielen Punkten sehr wichtig für die Versorgung Ihrer Haut, denn es fördert die Fettproduktion und stärkt so die Hautbarriere. Darüber hinaus hat es eine beruhigende und entzündungshemmende Wirkung. Gerade Allergiker und Menschen mit sehr sensibler Haut sollten sich für reizlindernde Produkte entscheiden, die frei von Konservierungs-, Duft- und Farbstoffen sind. Wir empfehlen Produkte von Dermalogica oder La Roche-Posay.

 

Die Lippen

Spröde Lippen sind im Winter eine weitverbreitete Nebenwirkung der äußeren Umstände. Wichtig zu allererst: Machen Sie jetzt nicht den Fehler und befeuchten die Lippen ständig mit der Zunge – wenn der Speichel verdunstet, trocknen die Lippen leider noch mehr aus. Stattdessen sollten Sie eine Lippencreme (z. Bsp. Carmex) benutzen oder auch hin und wieder etwas Honig auftragen. Wem dieses alte Hausmittel nicht so gut schmeckt, der kann auf Lippenbalsam mit beruhigender Honigessenz setzen wie es sie von Burts Bees gibt. Achten Sie auch darauf, dass Panthenol in der Lippenpflege enthalten ist, denn dieses fördert die Regeneration. Jojobaöl hat zudem einen nachhaltigen Pflegeeffekt und wird deshalb ebenfalls sehr gerne in Lippenpflege-Produkten eingesetzt.

 

Die Hände

Sie sind während eines Businesstages meist dauerhaft im Einsatz und in Bewegung und werden doch oft bei der Pflege übergangen: die Hände. Zudem können ständiges Händewaschen, schreiben und diverse andere Aktivitäten die dünne Haut an den Händen stark belasten, denn hier sitzen sehr wenig Talgdrüsen und kaum Fett. Verwenden Sie deshalb zum Händewaschen möglichst pH-neutrale Waschlotionen oder eine Handwasch-Creme mit rückfettenden Pflanzenölen und Glycerin. Zudem ist es wichtig, die Hände nach dem Waschen immer einzucremen, z. B. mit Handcremes, die Kamille und Ringelblume enthalten. Diese wirken entzündungshemmend. 

 

Die Kopfhaut

Vielleicht kennen Sie das auch: Im Winter reagiert die Kopfhaut durch Kälte und Heizungsluft oft sehr gereizt. Als Folge kann es zu Juckreiz und Spannungsgefühlen kommen. Gerade jetzt ist es wichtig, die Haare nicht zu heiß zu waschen und nur wenig Shampoo zu verwenden (eine haselnussgroße Menge reicht völlig aus). Besonders angenehm für die Kopfhaut sind milde Shampoos, die den natürlichen pH-Wert der Kopfhaut wiederherstellen oder die mit Panthenol versetzt sind, das reizlindernd wirkt. Wir empfehlen die Haarpflegeprodukte von Glynt. Während milde Haar-Ölkuren z. B. mit Olivenöl die Kopfhaut angenehm pflegen, sollten Sie auf entfettende Peeling-Shampoos möglichst verzichten!
Für das morgendliche Styling gilt:
Föhnen Sie das Haar nicht zu nah an der Kopfhaut, sondern möglichst mit einer Entfernung von 15 bis 20 Zentimetern. Verwenden Sie zudem für Ihr Styling Schaumfestiger und Haarspray, die speziell für sensible Kopfhaut geeignet sind (z. B. von Marc Booten). Diese sind besonders schonend zur Kopfhaut, da sie unter anderem frei von Parfümstoffen hergestellt werden.

 

Der Körper

Denken Sie daran, die Haut nach dem Duschen und Baden immer gut einzucremen – zum Beispiel mit einer pflegenden Bodycreme. Besonders gut geeignet sind Lotionen mit starken natürlichen hauteigenen Feuchtigkeitsbindern wie Urea, da dieses dabei hilft, die Barrierefunktion der trockenen Haut wiederherzustellen und den Wasserverlust zu normalisieren.
Bedenken Sie außerdem, dass bestimmte Körperstellen, die im Winter immer bedeckt sind wie z. B. Ellenbogen, Knie und Schienbeine, stark zur Trockenheit neigen. Dicke Pullis, Strumpfhosen und Jeans reiben die Haut auf und verursachen dadurch die besondere Trockenheit an diesen Stellen. Nutzen Sie hier zur Pflege besonders Öle wie Jojoba-, Mandel-, Granatapfel- oder Olivenöl. Diese Öle sind reich an Linolsäure, wie sie auch in der Haut vorkommt. Produkte mit Sheabutter pflegen die trockenen Stellen ebenfalls intensiv.

 

Die Füße

Auch die Füße sind im Winter meist noch dicker eingepackt und brauchen deshalb besonders viel Aufmerksamkeit bei der Pflege. Gönnen Sie Ihnen deshalb immer wieder eine Extra-Portion Pflege z. B. mit einer Aufbaumaske. Auch Cremes gegen rissige Haut helfen dabei, die Füße langfristig geschmeidig zu halten. Bei besonders rauen oder sogar schon rissigen Fersen kann eine Schrunden-Creme helfen, denn diese enthält neben Urea auch reizlinderndes Allantoin und Panthenol.

Und auch das können Sie tun, um Ihre Haut vor dem Austrocknen zu bewahren:

 

  • Stellen Sie am Arbeitsplatz Grünpflanzen auf, denn diese geben ca. 98 % des aufgenommenen Wassers auch wieder ab. So kann Ihre Haut gleich direkt mit auftanken.
  • Duschen Sie möglichst kurz, nur lauwarm und verwenden Sie rückfettende Duschöle, die besonders sanft zur Haut sind ebenso wie Duschcremes und pH-neutrale Waschlotionen.
  • Cremen Sie die Hände nach dem Waschen immer gut ein und verwenden Sie dazu möglichst reichhaltige Cremes, die der Haut helfen, die natürliche Feuchtigkeit besser zu speichern. Am besten ist es, wenn Sie das passende Pflegeprodukt immer griffbereit am Arbeitsplatz haben.

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