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Business Women: Dr. Susan Tuchel, Inhaberin der PR-Agentur TEXTPUBLIK

Dienstag, 18. April 2017 in .
Foto Copyright Alexander Vejnovic

Dr. Susan Tuchel hat Germanistik, Geschichte und Pädagogik in Trier und Düsseldorf studiert und nach der Promotion den Hörsaal gegen die Selbstständigkeit eingetauscht. Seit 1998 arbeitet sie als Journalistin, Redakteurin und PR-Beraterin für mittelständische Unternehmen, Institutionen und Personen des öffentlichen Lebens.

2014 gründete sie die PR-Agentur Textpublik. Sie betreut Kunden aus Wirtschaft, Medizin und Gesundheit, Kunst und Kultur. Mit ihrem Grundsatz „Ich finde die Sprache, die zu Ihnen passt“, verfasst sie Flyer, Website- und Imagetexte. Sie schreibt Artikel und Case Studies, feilt an Pressemitteilungen, schreibt Reden (auch als Ghostwriter) und eröffnet Kunstausstellungen. Zuverlässigkeit und Kompetenz sind die Werte, für die sie steht. Sie lacht gerne, paddelt auf dem Rhein, spielt Querflöte, ist Mitglied des Kinderschutzbundes Düsseldorf, Mitglied der frauenbande und leidenschaftliche Netzwerkerin.


Interview:

Für wie wichtig halten Sie Make-up und Styling in Ihrem Job und warum?
Gerade wenn ich Interviews fürs Djournal mit Schauspielern und bekannten Persönlichkeiten führe, sind Make-up und Styling für mich sehr wichtig. Auch als PR-Beraterin im Kundenkontakt und beim Netzwerken spielen ein gutes Make-up und Styling eine wichtige Rolle, weil man selbstbewusster auftritt, wenn man dem Anlass gemäß gestylt ist.

Wie viel Zeit verwenden Sie morgens im Schnitt auf Ihr Job-Aussehen?
Ehrlich gestanden nicht mehr als fünf Minuten fürs Make-up und dann nochmal 10 Minuten fürs Haare föhnen. Bei ganz wichtigen Terminen gönne ich mir aber ein professionelles Make-up und einen Frisörtermin.

Hat sich das im Laufe ihres Berufslebens verändert?
Die Jahre fordern ihren Tribut. Und da ich nicht der Botox-Typ bin, versuche ich eben mit einem Make-up besser (und ein bisschen jünger) auszusehen.

Haben Sie auch schon mal eine Make-up- oder Styling-Beratung genutzt? oder: Was wäre für Sie das besonders Reizvolle an einem Vorher/Nachher Styling?
Ja, schon des Öfteren und ich finde es immer wieder spannend, wie Profis mein Make-up machen, meine Augen schminken und meine Haare stylen. Mit 16 Jahren hatte mich einmal jemand professionell so geschminkt, dass ich mich selbst nicht wiedererkannt habe. Das hat sich Gottlob nicht mehr wiederholt. Ich finde ein Vorher/Nachher-Styling dann reizvoll, wenn ich mich zu 100 Prozent wiedererkenne, aber einfach besser aussehe.

Wo holen Sie sich neue Impulse für Ihr Styling und Make-up?
Die meisten Impulse habe ich aus diesen Beratungen mitgenommen. Natürlich lese ich auch die Styling-Tipps der Frauenzeitschriften beim Frisör, aber ich finde schon, dass es ein großer Unterschied ist, wenn ein Profi bei mir „Hand anlegt“. Was Modefarben und Trends angeht, bin ich sicher nicht immer auf der Höhe der Zeit.

Haben Sie je konkrete Reaktionen auf Ihr Aussehen bemerkt, zum Beispiel im Umgang mit Kollegen, Geschäftspartnern, Kunden?

Reaktionen beziehen sich meist eher auf die Kleidung. Ich habe zum Beispiel ein rotes Haute Couture-Kleid der Designerin Uta Raasch. Darauf wurde ich wirklich schon zig-Mal angesprochen. Komplimente fürs Gesamt-Outfit gibt es auch hin oder wieder, meist, wenn ich mich doch einmal entschließe, Kontaktlinsen zu tragen.

Denken Sie, dass sich ein typgerechtes Make-up und Styling auf das eigene Selbstbewusstsein im Job auswirkt?
Auf jeden Fall, denn das Aussehen und Auftreten ist nun einmal der erste Eindruck, für den es bekanntlich keine zweite Chance gibt.

Wahrheit oder Vorurteil: Meinen Sie, dass Make-up im Joballtag von der Leistung der Frau ablenkt oder eher die Kompetenz betont?
Diese Gender-Frage ist schwierig zu beantworten. Im Zuge der Gleichberechtigung sollten sich ja Frauen eigentlich entweder nicht mehr schminken oder Männer auch schminken dürfen (wobei ich mich mit letzterem schwer täte). Ich finde, dass Frauen in dieser Hinsicht einen erheblichen Vorteil haben, der von Männern im Übrigen nie angeprangert wird. Unschönes kaschieren zu können, das wünscht sich sicher auch so mancher Mann. Die Leistung der Arbeit halte ich jedoch für Make-up unabhängig – das wäre ja noch schöner!

Auf welches Make-up-Produkt können Sie nicht verzichten?

Ich brauche ganz unbedingt einen schwarzen Kajalstift und ohne Lippenstift möchte ich auch nicht sein.



Foto Copyright Alexander Vejnovic Textpublik
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Dr. Susan Tuchel