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BUSINESS WOMEN: Melanie Vogel, Unternehmerin aus Überzeugung

Donnerstag, 14. April 2016 in .
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Melanie Vogel ist seit 1999 Unternehmerin aus Überzeugung, Andersdenkerin aus Begeisterung, Impulsgeberin aus Leidenschaft und Autorin aus Lust. Als Veränderungs- und Transformations-Expertin, Innovation-Coach und salutogenetisch orientierte Beraterin engagiert sie sich für das Thema Zukunftsfähigkeit von Menschen und Organisationen und bietet inspirierende Impulse, um Veränderungsprozesse sinnstiftend und gesund erhaltend zu gestalten. Ihr aktuelles Buch „Futability® – Veränderungen und Transformationen bewältigen und selbstbestimmt gestalten“ ist im Februar 2016 erschienen und kann online bestellt werden unter www.futability.com. Melanie Vogel ist Geschäftsführerin der InnoLead Academy und der AGENTUR ohne NAMEN GmbH, die als Initiatorin der women&work , Deutschlands größtem Messe-Kongress für Frauen, 2012 mit dem Innovationspreis „Land der Ideen“ ausgezeichnet wurde. Die nächste women&work Messe findet übrigens am 6.4.2016 in Bonn statt.


Interview:

Für wie wichtig halten Sie Make-up und Styling in Ihrem Job und warum?
In meinem Job ist ein gepflegtes Äußeres sehr wichtig. Auf Messen und Kongressen ist „Business“ angesagt. „Kleider machen Leute“ – an dem Satz ist nur Wahres dran. Würde ich in Jeans und T-Shirt über einen Fachkongress oder eine Messe laufen, würde ich als Gesprächspartnerin nicht ernst genommen. Und auch wenn ich als Trainerin oder Keynote-Speakerin auftrete, gehört die optische Kompetenz genauso dazu wie die inhaltliche.

Wie viel Zeit verwenden Sie morgens im Schnitt auf Ihr Job-Aussehen?
Das kommt darauf an. Ich arbeite von zu Hause und wenn ich einen Home-Office-Tag einlege und keinen Kundenkontakt habe, bevorzuge ich „casual“ und verschwende nicht viel Zeit auf Styling. Habe ich allerdings auswärtige Kundentermine oder bin als Trainerin oder Speakerin unterwegs, dann plane ich eine bis eineinhalb Stunden Zeit ein, um mich in Ruhe zu stylen und das passende Outfit herauszusuchen.

Hat sich das im Laufe ihres Berufslebens verändert?
Nein, das war schon immer so. Was sich allerdings geändert hat ist die Zeit, die ich auf die Kleiderfrage verschwende. Ich nehme mir heute die Freiheit, nach Lust und Laune zu kombinieren. Es gibt Anlässe, da gibt es keine Alternative zum Business-Anzug – aber in den Momenten, in denen es auch „Business Casual“ sein darf, wähle ich mit Bedacht und überlege mir sehr genau, welche Wirkung ich erzielen möchte und in welchen Kleidungsstücken ich mich an dem Tag wohlfühlen kann.

Haben Sie auch schon mal eine Make-up- oder Styling-Beratung genutzt? oder: Was wäre für Sie das besonders Reizvolle an einem Vorher/Nachher Styling?
Nein, das habe ich noch nicht. Allerdings habe ich schon genügend Foto-Shootings mitgemacht, bei denen mich eine Stylistin unter ihre Fittiche genommen hat. Meistens gefiel mir das Ergebnis, einige Male habe ich das Endergebnis jedoch als zu künstlich und als zu wenig „Ich“ empfunden.

Wo holen Sie sich neue Impulse für Ihr Styling und Make-up?
Meistens wenn ich auf Reisen bin. In den Osterferien war ich zum Beispiel in Tokio und Singapur. Die Mode dort ist ganz anders als bei uns – die Schnitte und Stoffe unterscheiden sich sehr von dem, was wir in Deutschland im Angebot haben. Das inspiriert mich – und neue Kleidung kaufe ich im Regelfall dann auch im Urlaub, nicht zu Hause. Ich gehe mangels Zeit sehr, sehr selten einkaufen. Mich stresst das unglaublich und ich verliere dabei sehr schnell die Geduld. Daher kaufe ich sehr viel online ein, orientiere mich dann oft an den Kombinationen, die auf den Bildern gezeigt werden und überlege, was davon zu meinen bestehenden Kleidungsstücken passen könnte. Ich versuche, meinen Kleiderschrank so schlank wie möglich zu halten. Daher achte ich meistens auf zeitlose Optik. Typische Moden mache ich aus Prinzip nicht mit.

Haben Sie je konkrete Reaktionen aDenken Sie, dass sich ein typgerechtes Make-up und Styling auf das eigene Selbstbewusstsein im Job auswirkt?
Im Regelfall bin ich als Veranstalterin der women&work beim Aufbau am Messevortag immer mit dabei. Da gilt „hands on“ – Anpacken ist angesagt. Jeans, T-Shirt und Turnschuhe ist die bevorzugte Kleidung und damit unterscheide ich mich optisch weder von unseren Messehelfern noch von den Messebauern der Unternehmen. Es ist schon einige Male passiert, dass auch unsere Kunden am Messevortag anwesend waren, um den Aufbau ihres Messestandes zu begutachten. Bei denen, die mich nicht kennen, konnte ich fast immer einen veränderten Umgang beobachten, wenn wir uns am nächsten Tag wieder begegneten und ich dann im Business-Outfit als Geschäftsführerin vor ihnen stand.

Denken Sie, dass sich ein typgerechtes Make-up und Styling auf das eigene Selbstbewusstsein im Job auswirkt?
Ja, bei mir auf jeden Fall. Ich freue mich, wenn ich mich selbst wohlfühle und das wirkt sich natürlich auf mein Selbstbewusstsein aus.

Wahrheit oder Vorurteil: Meinen Sie, dass Make-up im Joballtag von der Leistung der Frau ablenkt oder eher die Kompetenz betont?
Ich bin der Meinung, dass das Make-Up die Natürlichkeit und den natürlichen Typ jeder Frau unterstreichen sollte. Sobald ein Make-Up in ein „Schminken“ übergeht und etwas „überschminkt“ werden soll, lenkt das Make-Up ab und schadet eher als es nützt.

Auf welches Beauty-Produkt können Sie nicht verzichten?

Ich bin ein Fan der Marke „Bioaroma“ aus Griechenland. Die Firma arbeitet mit natürlichen Ölen, Kräutern und Blütendüften. Auf diese Produkte möchte ich nicht verzichten.



Bild 2 Melanie Vogel
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Melanie Vogel