Beauty Coach im Interview

Sandra Brammer ist Visagistin und arbeitet seit über dreizehn Jahren als freie Make up- und Hairstylistin. Bis heute wird sie vor allem für klassische Werbekampagnen und Shootings namhafter Unternehmen gebucht. Zu ihren Kunden gehören auch Prominente und Personen des öffentlichen Lebens, ebenso Nachwuchskünstler und Musiker. Nun bietet sie eine ganz neue Dienstleistung für Unternehmen an: das Beauty Business Coaching.

 

 

Frau Brammer, es tummeln sich ja bereits viele Anbieter in der Stilberatungs-Branche. Wodurch unterscheidet sich Beauty Coach von anderen?

Beauty Coach ist spezialisiert auf das Joboutfit von Frauen, allerdings nur den Kopf betreffend. Das schließt Haare und Make up ein. Alle anderen Faktoren wie Kleidung, Körpersprache und Ausdruck gehören nicht zur Beratung.

Es ist also keine Typberatung?

Doch auch, ohne geht es nicht. Bevor ich den passenden Businesslook für die Kundin finde, muss ich erst einmal den eigentlichen Typ Frau festlegen. Das ist quasi die Basisarbeit. Es macht schon einen Unterschied, ob jemand eine helle oder dunkle Haut hat, glattes Haar oder Locken.

Was genau verbirgt sich hinter Business Beauty Coaching?

Den Mitarbeiterinnen wird gezeigt, welches Make up und welche Frisuren für sie persönlich und ihren Joballtag ideal sind. Natürlich können Frauen den Look auch in ihrer Freizeit tragen, aber entscheidend ist das, was das Unternehmen vorgibt oder vorlebt. Das Personal einer jungen Eventfirma sollte ganz anders nach außen wirken als das einer traditionellen Hotelkette. Für die Personalverantwortlichen ist es außerdem eine sehr gute Möglichkeit, ihren Mitarbeiterinnen auf diplomatische Weise nahe zu legen, wie sie sich angemessen und typgerecht zurecht machen. Denn oft ist es ja auch so, dass die Chefs nicht wissen, wie sie es ihren Mitarbeiterinnen sagen sollen, wenn diese durch falsches Make up oder unmögliche Frisuren auffallen.

Können Sie ein Beispiel nennen?

Ein gutes Beispiel ist, wenn Frauen morgens keine Zeit oder Lust hatten, sich die Haare zu waschen und dann mit einer „Duschfrisur“ zur Arbeit gehen. Meist sind es Hochsteckfrisuren oder der

obligatorische Pferdezopf. An heraushängenden Strähnen oder am Ansatz kann man aber in der Regel deutlich sehen das die Haare nicht sehr gepflegt sind. Dies sowie bunte Haarklammern oder alte Haargummis sind im Job tabu.

Gibt es denn in Ihrem Bereich überhaupt Bedarf?

Absolut. Immer stärkerer Wettbewerbsdruck branchenübergreifend ist Grund genug. Die Unternehmen müssen sich von der Konkurrenz abheben, wenn sie langfristig erfolgreich sein wollen. Und das können sie bereits dadurch tun, indem sie auf den Stil und Face Look der Mitarbeiter achten oder sie gezielt danach auswählen. Meine Erfahrung als Make up Artistin ist die, dass es hier einen sehr großen Nachholbedarf gibt. Während meiner Tätigkeit als Visagistin ist mir schon unzählige Male aufgefallen, dass bei Personal viel Wert auf Kleidung gelegt wird, aber das Make up oder die Frisur eher vernachlässigt wurden. Manche Frauen sehen auf Messen aus wie graue Mäuse, andere sind so gestylt, als ob sie gleich ausgehen wollen. Das richtige Gespür für Farben und Angemessenheit fehlt vielen Frauen.

Haben Sie deswegen Beauty Coach gegründet?

Ja. Und weil mich bei Werbeaufnahmen immer häufiger Unternehmen gefragt haben, ob ich das nicht auch mal den Mitarbeiterinnen zeigen könne. Ich entschied mich, das Ganze professionell aufzuziehen und den Firmen für ihr Personal eine kompetente Beratung anzubieten.

Wie läuft das Business Beauty Coaching der Praxis ab?

Ganz wichtig ist das erste Gespräch mit dem Personalverantwortlichen, bei dem die Do’s und Do’nts festgelegt werden. Entscheidend ist, wie das Unternehmen vom Kunden wahrgenommen werden möchte beziehungsweise wie nicht. Wenn das alles klar ist, wird ein Termin für den Workshop angesetzt, der meist inhouse stattfindet oder in einer eigens dafür gebuchten Location. Ich finde es aber besser, wenn das Coaching im Firmengebäude stattfindet, denn dort bekomme ich auch noch mal ein gutes Gespür für den „Spirit“, der dort herrscht. Der Workshop dauert etwa sechs bis acht Stunden und besteht zum größten Teil aus praktischen Übungen. Jeder Teilnehmer hat seinen eigenen Schminkplatz und ich berate jeden persönlich. Lernziel ist, dass jede Frau ihr passendes Make up und Hairstyling selbstsicher anwenden kann.

Wie wird das Angebot angenommen?

Beauty Coach steht erst am Anfang. Aber ob kleines, mittelständisches oder internationales Unternehmen – der Effekt ist immer derselbe: Nach jedem Coaching sind alle zufrieden bis begeistert. Viele erleben regelrecht einen Aha-Effekt. Seit kurzem gebe ich übrigens auch Workshops und

Seminare dazu, die Termine stehen auf der Homepage.

 

Was ist bei häufigem Personalwechsel? Ist Beauty Coaching nachhaltig?

Wenn die Belegschaft häufig wechselt, ist es auf jeden Fall sinnvoll, regelmäßig Beauty Coachings durchzuführen. Zum Beispiel zweimal im Jahr. Ziel sollte es sein, grobe Richtlinien auch im Bereich Make up und Hairstyle zu entwickeln, die dann im Unternehmensleitbild fest geschrieben werden.

Der Text steht honorarfrei zur Verfügung. Bei Veröffentlichung bitten wir um einen Hinweis oder wenn möglich ein Belegexemplar. Für weitere Informationen und Bildmaterial klicken Sie bitte auf www.beauty-coaching.com. Bei Fragen wenden Sie sich an folgende Ansprechpartner:

Kundenkontakt:
Beauty Coach
Geschäftsführerin Sandra Brammer

Robert-Reinick-Str.3
40474 Düsseldorf
Tel: (0211) 159 2198
Fax: (0211) 302 07 22
Mobil: 0172 989 72 57
Email: s.brammer@beautycoach.de

Homepage: www.beautycoach.de